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Kompaktes E-SUV von Toyota: Urban Cruiser startet 2026

Toyota Urban Cruiser

Der japanische Hersteller Toyota erweitert sein elektrisches SUV-Portfolio im wachstumsstarken B Segment. Der Name: Urban Cruiser. Mit zwei Akkugrößen, optionalem Allrad ist er hauptsächlich für den Stadtalltag gedacht, ohne auf Langstreckenkomfort zu verzichten. Ab Februar, spätestens März 2026 soll er die Lücke unterhalb des bZ4X schließen und den kommenden C-HR+ innerhalb der Multi Path Strategie von Toyota flankieren.

Toyota Urban Cruiser trifft den Sweet Spot

Mit 4.285 Millimetern Länge, 1.800 Millimetern Breite und 1.635 bis 1.640 Millimetern Höhe trifft der Urban Cruiser genau den Sweet Spot für enge Innenstädte, Parkhäuser und kurze Wendemanöver (Wendekreis 10,4 Meter). Das „Hammerhead“-Frontdesign, LED Lichtsignaturen und bis zu 19 Zoll Felgen unterstreichen den selbstbewussten Auftritt.

Innen sorgt der Radstand von 2.700 Millimetern und die verschiebbare Rückbank (40:20:40) für flexible Platzverhältnisse. Das digitale Kombiinstrument (10,25 Zoll) ist mit dem 10,1 Zoll großen Multimedia Touchscreen zu einer Einheit verbunden; Wireless Apple CarPlay, Android Auto und die MyToyota Connected Services gehören je nach Linie dazu.

Akkugröße und Antriebsvarianten

Toyota bietet zwei LFP-Batterien: 49 kWh (Kilowattstunden) sowie 61 kWh. Die 49-kWh-Variante ist mit Frontantrieb und 144 PS Motorleistung verbunden. Die Variante mit 61 kWh verfügt über Front- oder Allradantrieb. Als FWD stehen 144 PS, als AWD 184 PS parat. Die WLTP Reichweite liegt bei 344 Kilometer (49 kWh, FWD), 426 Kilometer (61 kWh, FWD) und 395 Kilometer (61 kWh, AWD). Die AWD Variante nutzt einen zusätzlichen Heckmotor für Traktion auf rutschigen Straßen; wählbare Auto/Trail Modi unterstützen Sicherheit und Fahrkomfort abseits perfekter Bedingungen.

Verbrauch und Fahrverhalten

Bei ersten Testfahrten punktet der Urban Cruiser mit ansprechendem Durchzug und einem souveränen Geradeauslauf, während die präzise Lenkung und der Wendekreis (10,4 Meter) die urbane Seite betonen – Eigenschaften, die sich aus dem Packaging und der BEV-Plattform ergeben. Die Verbrauchswerte (WLTP kombiniert) von 14,9 bis 16,6 kWh je hundert Kilometer sind für ein SUV in dem Segment im Wettbewerbsumfeld effizient und in der Stadt oft unterbietbar – unterstützt durch LFP Chemie, Wärmepumpe und Rekuperation. Wer häufig Autobahn fährt, sollte die 61-kWh-Variante wählen; urban reicht oft die 49- kWh-Version mit schlankeren Kosten und guter Effizienz.

Ladeleistung und Care Programme

Und wie sieht es mit dem Laden aus? Toyota nennt beim DC-Laden von zehn auf 80 Prozent 45 Minuten. AC-Laden schafft das SUV mit elf kW (Kilowatt) – solide für das Segment. Das Toyota Battery Care Programme garantiert mehr als 70 Prozent Kapazität über zehn Jahre (abhängig von jährlichem Health Check) – ein Sicherheitsnetz, das besonders für LFP-Chemie attraktiv ist.

Ausstattung und Preis

Toyota Österreich listet drei Linien auf: Active, Teamplayer, Lounge. In der Ausstattungsvariante Active geht es preislich bei 35.990 Euro laut Preisliste los. Teamplayer kostet ab 38.990 Euro und Lounge ab 41.190 Euro. Da sind unter anderem Glasdach und JBL-Audio mit an Bord.

Serienmäßig ist Toyota Safety Sense inklusive Pre Collision, Spurverfolgung, Verkehrszeichenerkennung, adaptiver Tempomat, Rückfahr Assistent, Rückfahrkamera, Einparksensoren vorn/hinten und Toter Winkel Warner. Obenauf kommen – je nach Linie – Frontscheibenwischer Enteisung, beheiztes Lenkrad/Sitze, 360-Grad Kamera, JBL Audiosystem, 19″ Felgen und das schon erwähnte Glasdach.

Einordnung und Fazit

Der Urban Cruiser ist die clevere Wahl für Stadt und Pendelverkehr, mit genug Reserven für Wochenendtrips. Preis und Leistung sind insbesondere bei den Varianten Active sowie Teamplayer stark, die AWD-Option bietet echten Mehrwert in Regionen mit Schnee und rutschigen Straßen. Wer ein kompaktes, robustes, bezahlbares BEV SUV sucht, bekommt von Toyota ein ausgereiftes Paket mit verlässlicher Batteriepflege und solider Ladeperformance – genau das, was viele Einsteiger und Umsteiger in puncto Elektromobilität wollen.

Fotos: Toyota

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