Im Jahr 2025 wurden laut Statistik Austria 284.978 Pkw neu zugelassen – ein Plus von 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit erreicht Österreich den höchsten Wert seit 2019. Besonders stark war das Wachstum bei Fahrzeugen mit alternativen Antrieben: Hier stiegen die Neuzulassungen um 37,3 Prozent. Insgesamt kamen 381.860 Kraftfahrzeuge neu auf die Straße, was einem Zuwachs von 3,4 Prozent entspricht.
Alternative Antriebe dominieren den Markt
Der Trend zur Elektromobilität und Hybridtechnik ist ungebrochen. Elektro-Pkw legten um 35,9 Prozent zu und erreichten 60.651 Neuzulassungen, Benzin-Hybride stiegen sogar um 45,7 Prozent auf 97.143 Fahrzeuge. Diesel-Hybride verzeichneten ein moderates Plus von 2,6 Prozent. Zusammengenommen machten alternative Antriebe 2025 bereits 60,5 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen aus. Konventionelle Antriebe hingegen verlieren weiter an Bedeutung: Benziner sanken um 5,4 Prozent, Diesel sogar um 25,2 Prozent. Ihr gemeinsamer Marktanteil liegt nur noch bei 39,5 Prozent.
Privatkäufer setzen zunehmend auf Elektroautos
Nicht nur Unternehmen, auch private Fahrzeughalter treiben den Wandel voran. 2025 wurden um 71,5 Prozent mehr Elektro-Pkw von Privaten zugelassen als im Vorjahr. Auch Benzin-Hybride (plus 67,4 Prozent) und Diesel-Hybride (plus 39,5 Prozent) waren stark gefragt. Bei klassischen Benzin- und Diesel-Pkw gab es hingegen Rückgänge. Bemerkenswert: Fast 30 Prozent aller neu zugelassenen Elektroautos stammen inzwischen von Privatpersonen.
Markenranking: VW bleibt vorn, Cupra wächst am stärksten
Bei den Marken führt VW mit einem Anteil von 14,2 Prozent, gefolgt von Skoda (10,6 Prozent) und BMW (6,7 Prozent). Alle Top-10-Marken konnten ihre Zulassungen steigern. Besonders dynamisch entwickelte sich Cupra mit einem Plus von 66,9 Prozent, gefolgt von Dacia (plus 22,8 Prozent) und Skoda (plus 17,9 Prozent). Auch VW legte zweistellig zu (plus 12,8 Prozent), während Audi, Mercedes und BMW moderate Zuwächse verzeichneten.



