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Alternative Antriebe treiben Neuzulassungen in Österreich an

Neuzulassungen

Der österreichische Automarkt ist mit einem deutlichen Plus ins Jahr 2026 gestartet. Im Jänner wurden um 12,1 Prozent mehr Neuwagen zugelassen als im selben Zeitraum des Vorjahres. Besonders gefragt waren erneut Benzin‑Hybride: Mit 8.275 neu zugelassenen Fahrzeugen verzeichnete diese Antriebsform einen Zuwachs von 46,1 Prozent. Das teilte Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria, mit.

60,8 Prozent mit alternativem Antriebssystem

Insgesamt verfügten 13.936 neu zugelassene Pkw und damit 60,8 Prozent über ein alternatives Antriebssystem. Neben den Benzin‑Hybriden entfielen 4.702 Neuzulassungen auf reine Elektrofahrzeuge, was einem Anstieg von 23,0 Prozent entspricht. Rückläufig waren hingegen Diesel‑Hybride: Mit 959 neuen Fahrzeugen lagen sie rund ein Drittel unter dem Wert des Vorjahres.

Konventionelle Antriebe erreichten zum Jahresbeginn einen Anteil von 39,2 Prozent. Während Benziner mit 6.718 Neuzulassungen leicht um 3,3 Prozent zulegten, gingen die Neuzulassungen von Diesel-Pkw deutlich um 26,0 Prozent auf 2.275 Fahrzeuge zurück.

VW vor Skoda, BMW und Seat

Bei den Marken lag VW mit einem Anteil von 19,3 Prozent klar an der Spitze, gefolgt von Skoda (11,6 Prozent), Audi (7,4 Prozent) sowie BMW und Seat (jeweils 5,9 Prozent). Besonders starke Zuwächse erzielten Peugeot, VW, Seat und Skoda. Rückgänge verzeichneten unter anderem Cupra, BMW, Dacia, Toyota, Mercedes und Audi. Im Segment der rein elektrischen Pkw führte Skoda vor Tesla, BYD, VW und BMW.

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