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Buchtipp: Mercedes-Benz – Kompressor mit Stromlinie

Mercedes-Benz - Kompressor mit Stromlinie

Anfang des 20. Jahrhunderts gehörten Aufladung und Aerodynamik zu den Entwicklungsfeldern im Fahrzeugbau, die es zu erforschen galt. Mercedes-Benz zählte zu den Pionieren in beiden Segmenten und baute für die 2.000 Kilometer durch Deutschland Rallye 1934 einen 500 K Stromlinienwagen als Einzelstück, der schließlich – umgebaut zu einem Cabriolet A – wieder auftauchte und jetzt aufwändigst nach Originalunterlagen zurückgebaut wurde.

Komplette Historie des Wagens

Harry Niemann beleuchtet in dem jüngst erschienenen Buch nicht nur die Wiedergeburt dieses außergewöhnlichen Wagens, sondern auch die komplette Historie der aufgeladenen Stromlinienfahrzeuge der Marke mit dem Stern. Umfassend werden die Fahrzeuge und deren Aufbau nähergebracht, inklusive technischer Daten, altem Prospektmaterial und seltener Abbildungen.

Die Technologie wird auch erklärt

Der Experte erklärt im Buch übrigens anfangs auch die Technologie: Die Wurzeln der Kompressor-Technik reichen zurück bis ins Jahr 1860, als die amerikanischen Fabrikanten Francis und Philander Roots ein Patent für ein Gebläse anmeldeten. Prinzipiell funktioniert das Roots-Gebläse wie eine Zahnradpumpe. Doch anstelle der ineinandergreifenden Zahnräder fördern zwei gegenläufige Walzen mit 8-förmigen Querschnitten die Gase, steht in dem 208 Seiten starken Buch.

180 Bebilderungen finden sich in dem gebundenen Buch ebenso, das in Österreich 52,50 Euro kostet und online bestellt werden kann.

Fotos: Motorbuch Verlag

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