Der österreichische Neuwagenmarkt hat im ersten Quartal 2026 deutlich an Dynamik gewonnen. Laut Statistik Austria wurden zwischen Jänner und März insgesamt 77.235 Personenkraftwagen neu zum Verkehr zugelassen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht das einem Plus von 17,0 Prozent oder 11.218 Fahrzeugen. Insgesamt erreichten die Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen aller Klassen 100.509 Einheiten, was einem Anstieg von 17,6 Prozent gleichkommt.
März 2026 lag deutlich über März 2025
Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistete der Monat März. Mit 33.018 neu zugelassenen Pkw lag das Ergebnis um mehr als ein Viertel über dem Wert vom März 2025 und markierte den höchsten März-Stand seit 2018. Seit Jahresbeginn zeigt sich damit eine klare Aufwärtstendenz am österreichischen Automarkt. Nach Angaben von Statistik Austria ist der Zuwachs in erster Linie auf die starke Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen zurückzuführen, während konventionell angetriebene Pkw weitgehend stagnieren.
Im ersten Quartal 2026 wurden 49.075 Pkw mit alternativen Antrieben neu zugelassen. Damit stieg dieses Segment gegenüber dem Vorjahresquartal um 29,5 Prozent. Den stärksten Zuwachs verzeichneten Benzin-Hybrid-Pkw, deren Neuzulassungen um 42,0 Prozent auf 28.460 Fahrzeuge anstiegen. Auch rein elektrisch betriebene Pkw entwickelten sich positiv: Ihre Zahl erhöhte sich um 22,4 Prozent auf 17.347 Einheiten.
Rückgänge bei Diesel-Hybrid-Pkw
Rückläufig waren hingegen die Neuzulassungen von Diesel-Hybrid-Pkw, die um 10,7 Prozent auf 3.268 Fahrzeuge sanken. Insgesamt hatten 63,5 Prozent aller neu zugelassenen Pkw im ersten Quartal 2026 einen alternativen Antrieb, nach 57,4 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Bei konventionell angetriebenen Pkw wurden mit 28.160 Neuzulassungen nahezu die Vorjahreswerte erreicht. Innerhalb dieses Segments stiegen die Benzin-Pkw um 4,3 Prozent, während die Diesel-Pkw mit einem Rückgang von 9,5 Prozent weiter an Bedeutung verloren. Der Anteil konventioneller Antriebe lag bei 36,5 Prozent.
Rund 65,8 Prozent aller neuen Pkw entfielen auf juristische Personen, Unternehmen oder Gebietskörperschaften, während 34,2 Prozent von privaten Halterinnen und Haltern zugelassen wurden. Den höchsten Privatanteil wiesen Benzin-Hybrid-Pkw auf.
VW vor Skoda und Audi
Markenstärkster Anbieter im Zeitraum Jänner bis März 2026 war Volkswagen vor Skoda, Audi und BMW. Besonders hohe Zuwachsraten verzeichneten Peugeot, Skoda und Volkswagen, während die Neuzulassungen bei BMW und Dacia zurückgingen.



