Mit dem C‑HR+ erweitert Toyota seit April 2026 sein vollelektrisches Angebot in Österreich um ein neues Crossover‑Modell, das im C‑SUV‑BEV‑Segment positioniert ist. In Österreich sollen 2026 laut Toyota rund 600 Fahrzeuge verfügbar sein, die ersten Einheiten treffen ab April im Handel ein. Preislich beginnt die Baureihe in Österreich bei 40.990 Euro.
Antriebe, Batterien und Reichweiten
Toyota bietet den C‑HR+ mit zwei Batteriegrößen und drei Leistungsstufen an. Der Einstieg kombiniert Frontantrieb mit 57,7 kWh (brutto) und 123 kW/167 PS, die WLTP‑Reichweite beträgt 458 Kilometer. Darüber rangiert eine Version mit 77 kWh (brutto), Frontantrieb und 165 kW/224 PS, die im WLTP‑Zyklus bis zu 607 Kilometer erreichen soll. Das Topmodell ist eine Allradvariante mit 77 kWh und 252 kW/343 PS, für die Toyota 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h sowie bis zu 507 Kilometer WLTP‑Reichweite nennt.
Laden und Thermomanagement
Beim Schnellladen nennt Toyota eine maximale DC‑Ladeleistung von bis zu 150 kW und eine Ladezeit von rund 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent SoC. Serienmäßig ist ein 11‑kW‑AC‑On‑Board‑Charger vorgesehen, in der Topversion steht AC‑Laden mit bis zu 22 kW zur Verfügung. Zur Unterstützung konstanter Ladeleistung verfügt das Modell über Batterievorkonditionierung, die manuell oder automatisiert (zum Beispiel bei Navigation zur Ladesäule) aktiviert werden kann.
Plattform, Abmessungen und Alltag
Der C‑HR+ nutzt die auf Elektrofahrzeuge ausgelegte e‑TNGA‑Plattform, die laut dem japanischen Hersteller ein agiles und gleichzeitig komfortables Fahrverhalten unterstützen soll. In den Unterlagen werden 4.530 Millimeter Länge, 1.870 Millimeter Breite und 1.595 Millimeter Höhe sowie ein Radstand von 2,75 Metern ausgewiesen. Das Kofferraumvolumen beträgt 416 Liter, zudem ist ein in der Höhe verstellbarer Ladeboden vorgesehen. Bei der Anhängelast nennt Toyota für Fahrzeuge mit 77‑kWh‑Batterie bis zu 750 kg (FWD) beziehungsweise bis zu 1.500 Kilogramm (AWD).
Ausstattungslinien, Preise und Garantie
Hierzulande ist der SUV-Crossover in drei Ausstattungslinien erhältlich: Active (57,7 kWh, 167 PS) ab 40.990 Euro, Teamplayer (77 kWh, 224 PS) ab 45.390 Euro und Lounge (77 kWh, AWD, 343 PS) ab 52.190 Euro. Serienseitig sind unter anderem ein 14‑Zoll‑Multimedia‑Display, ein 7‑Zoll‑Kombiinstrument, kabelloses Smartphone‑Laden (zweifach) sowie Toyota Safety Sense Assistenzsysteme vorgesehen. Dazu gibt es auch wieder das Toyota Relax-Programm mit bis zu 10 Jahren beziehungsweise bis zu 160.000 Kilometer (bei Wartung gemäß Programm) sowie auf eine Batteriegarantie, die mindestens 70 Prozent Kapazität bis 8 Jahre oder 160.000 Kilometer zusichert.
Fahrverhalten und Verbrauch in der Praxis
Bei einem ersten Fahreindruck auf trockenen Straßen und Frühlingstemperaturen zeigt sich der C-HR+ von seiner besten Seite Vor allem die Effizienz ist beeindruckend: Verbräuche im Bereich von etwa 13 bis 15 kWh je hundert Kilometer sind die Norm. Die angezeigten Reichweiten im Digitaldisplay sind also als praxisnah.
Die Dämpfung arbeitet auf hohem Niveau, Wind‑ und Abrollgeräusche sind gut gedämmt, die Lenkung hingegen eher fest. Gleichzeitig kann der C‑HR+ sein Gewicht in schnell gefahrenen Kurven nicht vollständig verbergen Die (leicht ausschaltbaren) Assistenzsysteme tragen zu einem entspannten Gesamteindruck bei. Summa summarum hinterlässt der Toyota C-HR+ einen sehr positiven ersten Eindruck. Vom Band läuft der Stromer in Japan, die Lieferzeit beträgt circa zwei bis drei Monate. Und wer sich für andere Modelle von Toyota interessiert, wird vielleicht beim hybriden Toyota Aygo X oder dem vollelektrischen Toyota Urban Cruiser fündig.
Fotos: Toyota













