Der neue DS N°7 markiert für die französische Premiummarke DS Automobiles einen wichtigen Schritt in Richtung elektrifizierter Mobilität. Das 4,66 Meter lange SUV ersetzt den bisherigen DS 7 und kombiniert moderne Antriebstechnologien mit einem klaren Fokus auf Komfort, Design und Langstreckentauglichkeit. In Österreich ist das Modell bereits bestellbar, erste Probefahrten sind seit Anfang September möglich. Worauf DS-Österreichchef Bernd Pfaller hinweist: Der DS N°7 ist kein Nachfolger der DS 7 sondern quasi der Beginn einer neuen Ära der Marke im C-SUV-Segment mit 2,79 Meter Radstand.
Was zeichnet den neuen DS N°7 aus?
DS Automobiles positioniert das Modell im Premium-SUV-Segment und setzt dabei auf eine eigenständige französische Interpretation von Komfort und Eleganz. Das Fahrzeug basiert auf der STLA-Medium-Plattform des Stellantis-Konzerns und bietet zahlreiche Komfort- und Assistenzsysteme, darunter optional das kamerabasierte Fahrwerk DS Active Scan Suspension, DS Drive Assist 2.0 sowie die Nachtsichtfunktion DS Night Vision.
Im Innenraum stehen hochwertige Materialien, großzügige Platzverhältnisse und das Panoramaglasdach im Vordergrund. Stolz ist DS auf das Kofferraumvolumen von bis zu 560 Litern – im C-SUV-Segment eine Ansage. Je nach Ausstattung sind darüber hinaus Funktionen wie Massagesitze, Nappaleder, Panorama-Glasdach oder ein Focal-Soundsystem erhältlich.
Wie fährt sich der DS N°7?
Wie ein erster Fahreindruck zeigt, ist der DS N°7, der mindestens auf 19er-Alus steht, ein ausgesprochen komfortables Reisefahrzeug. Besonders die effiziente Geräuschdämmung weiß zu gefallen. Auch die hochwertige Materialanmutung und das Fahrwerk können auftrumpfen. Die optische Extravaganz geht zwar anfangs im Innenraum zu Lasten der Praktikabilität; aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase findet man sich gut in dem Fünfsitzer, das fast schon einem Kokon gleicht, zurecht. Die elektrische Long-Range-Version kann vermutlich übrigens wirklich als souveräner Langstreckenbegleiter mit realistischen Reichweiten von 500 bis 600 Kilometern im Alltagsbetrieb punkten. Möglich machen das ein akzeptabler Verbrauch sowie der 97,2 kWh große Akku.
Welche Antriebe stehen beim DS N°7 zur Wahl?
Das Einstiegsmodell ist ein Hybrid mit 145 PS Systemleistung. Darüber hinaus bietet DS drei vollelektrische Varianten an. Die Leistungen reichen von 230 bis 350 PS. Besonders auffällig ist die Long-Range-Version mit Frontantrieb, die laut WLTP-Norm eine Reichweite von bis zu 734 Kilometern erreicht. Die Preise starten in Österreich bei 41.900 Euro für den Hybrid und bei 51.500 Euro für die elektrische E-Tense-Ausführung. DC-Laden funktioniert mit bis zu 160 kW (Kilowatt). Von 20 auf 80 Prozent soll es laut DS Automobiles unter optimalen Bedingungen binnen 27 Minuten gehen.
Für wen eignet sich der DS N°7?
Der DS N°7 richtet sich laut Pfaller an Kunden, die ein Sports Utility Vehicle (SUV) im Premiumsegment suchen, bei dem Komfort und Reisekomfort stärker im Vordergrund stehen als ausgeprägte Sportlichkeit. Mit seiner Kombination aus elektrischer Reichweite, hochwertigem Interieur und umfangreicher Ausstattung möchte die anno 2014 gegründete Marke DS Automobiles vor allem jene Käufer ansprechen, die sich bewusst von den etablierten deutschen Premiumherstellern abheben möchten. Stolz ist DS auch auf die hohe Wertschöpfung in Europa. 89 Prozent Fertigungstiefe erreicht der DS N°7, der final in Italien vom Band läuft, auf dem alten Kontinent. Und zum Test über den DS N°4 geht es hier.
Fotos: Christian Houdek







