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PKW-Neuzulassungen in Österreich 2026: Elektroautos und Hybride treiben Marktwachstum an

Neuwagen

Der österreichische PKW-Markt hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 deutlich zugelegt. Von Jänner bis August wurden insgesamt 212.140 neue Personenkraftwagen zugelassen. Das entspricht laut Zahlen der Statistik Austria einem Plus von 12 Prozent beziehungsweise 22.770 Fahrzeugen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit setzt sich die positive Entwicklung bei den Neuzulassungen fort, auch wenn sich das Wachstum zuletzt etwas abgeschwächt hat.

Wie hoch ist der Anteil elektrifizierter PKW?

Besonders auffällig ist der anhaltende Wandel bei den Antriebstechnologien. Bereits 66,4 Prozent aller neu zugelassenen PKW verfügen über einen alternativen Antrieb. Insgesamt wurden 140.793 Fahrzeuge mit Elektro-, Hybrid-, Gas- oder Wasserstoffantrieb neu angemeldet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 24,4 Prozent. Der Anteil klassischer Benzinmodelle und Autos mit Dieselmotor sank gleichzeitig auf 33,6 Prozent aller Neuzulassungen.

Wie ist die Nachfrage nach Diesel-PKW?

Reine Elektroautos entwickeln sich weiterhin dynamisch. Von Jänner bis August wurden 53.449 batterieelektrische PKW neu zugelassen. Das sind 31,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Noch stärker fiel das Wachstum im August aus: Mit 6.316 Neuzulassungen legten Elektrofahrzeuge im Jahresvergleich um 46,4 Prozent zu. Auch Benzin-Hybride verzeichneten ein kräftiges Plus und erreichten in den ersten acht Monaten 78.648 Neuzulassungen.

Demgegenüber ging die Nachfrage nach klassischen Verbrennern zurück. Die Zahl der neu zugelassenen Diesel-PKW sank um 12,3 Prozent auf 20.340 Fahrzeuge. Benziner verloren 3,7 Prozent und kamen auf 51.007 Neuzulassungen. Diesel-Hybride entwickelten sich ebenfalls rückläufig.

Welche Marken verkaufen die meisten Autos?

Bei den Marken lag Volkswagen mit einem Marktanteil von 13,6 Prozent an der Spitze. Dahinter folgten Skoda mit 10,8 Prozent, BMW mit 6,5 Prozent und Audi mit 6,3 Prozent. Das stärkste Wachstum unter den größeren Anbietern verzeichnete der chinesische Hersteller BYD mit einem Plus von 68,4 Prozent. Zu den Gewinnern zählten außerdem Seat, Mercedes, Audi, Skoda und Volkswagen. Rückgänge gab es unter anderem bei Dacia, Cupra, Toyota und BMW.