Mit dem neuen Hyundai Ioniq 3 erweitert Hyundai seine elektrische Ioniq-Modellfamilie um ein Kompaktmodell, das speziell für die Anforderungen europäischer Kunden entwickelt wurde. Der vollelektrische Fünftürer setzt auf eine neue „Aero Hatch“-Karosserieform, die aerodynamische Effizienz mit einem großzügigen Innenraum verbinden soll. In Österreich startet der Ioniq 3 laut Hersteller zu einem Listenpreis ab 29.990 Euro.
Was macht den Hyundai Ioniq 3 besonders?
Hyundai positioniert den Ioniq 3 als alltagstaugliches Elektroauto für Familien, Pendler und technologieorientierte Nutzer. Die Karosserie folgt der Designphilosophie „Art of Steel“ und kombiniert klare Flächen mit markanten Lichtsignaturen. Charakteristisch sind die Pixel-Leuchten sowie vier zentrale Lichtpunkte, die den Buchstaben „H“ im Morsecode darstellen. Gleichzeitig soll die Formgebung einen Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,263 ermöglichen, ein Wert, den Hyundai als Klassenbestwert bezeichnet.
Welche Reichweite bietet das neue Elektroauto?
Zur Wahl stehen zwei Batterievarianten. Die Version mit 42,2 kWh Speicherinhalt erreicht nach WLTP eine elektrische Reichweite von bis zu 344 Kilometern. Darüber rangiert die Ausführung mit 61 kWh Batterie, die je nach Variante bis zu 497 Kilometer Reichweite ermöglichen soll. Beide Modelle verfügen über Frontantrieb und eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Die Antriebsleistung beträgt bis zu 147 PS beziehungsweise 135 PS.
Wie alltagstauglich ist der Ioniq 3?
Trotz kompakter Außenmaße von 4,16 Metern Länge bietet der neue Hyundai laut Hersteller großzügige Platzverhältnisse. Möglich macht dies die für Elektrofahrzeuge entwickelte Electric-Global Modular Platform (E-GMP) mit flachem Fahrzeugboden und einem Radstand von 2,68 Metern. Der Innenraum folgt dem sogenannten „Furnished Space“-Ansatz, bei dem Wohnlichkeit und Komfort im Mittelpunkt stehen. Das Kofferraumvolumen beträgt 441 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 1.213 Liter erweitern.
Welche Technik kommt zum Einsatz?
Als erstes europäisches Hyundai-Modell erhält der Ioniq 3 das neue Infotainmentsystem „Pleos Connect“, das auf Android Automotive OS basiert. Je nach Ausstattung stehen Displays mit 12,9 oder 14,6 Zoll Bildschirmdiagonale zur Verfügung. Over-the-Air-Updates, digitale Fahrzeugschlüssel, ein EV-Routenplaner und umfangreiche Konnektivitätsfunktionen gehören ebenfalls zum Angebot. Darüber hinaus unterstützt das Fahrzeug Vehicle-to-Load-Funktionen, wodurch externe elektrische Geräte mit Energie versorgt werden können.
Wie schnell lädt der Hyundai Ioniq 3?
Serienmäßig verfügt das Modell über einen 11-kW-Onboard-Lader, optional ist ein 22-kW-Lader erhältlich. An einer Schnellladestation soll der Akku unter optimalen Bedingungen in rund 29 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden können. Die Ladearchitektur basiert auf einem 400-Volt-System.
Auch beim Thema Sicherheit setzt Hyundai auf moderne Technik. Zum SmartSense-Paket zählen unter anderem Notbremsassistent, Spurhalte- und Spurfolgeassistent, adaptiver Tempomat, Totwinkelüberwachung sowie je nach Ausstattung ein Autobahnassistent, eine 360-Grad-Kamera und ein Einparkassistent. Sieben Airbags gehören serienmäßig zur Ausstattung.
Mit seinem Fokus auf Reichweite, Aerodynamik, Digitalisierung und Alltagstauglichkeit soll der neue Hyundai Ioniq 3 eine wichtige Rolle im europäischen Markt für kompakte Elektrofahrzeuge übernehmen. Er wird in Europa entwickelt und im türkischen Hyundai-Werk in İzmit produziert. Und zum Test über den Hyundai Ioniq 6 geht es hier.
Fotos: Hyundai







