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smart #2: Urbaner Elektroflitzer auf ECA-Plattform und neuem Innenraumkonzept

smart #2

Mit dem Concept #2 gibt smart einen Ausblick auf die nächste Generation urbaner Elektromobilität. Im Zentrum steht dabei die neu entwickelte Electric Compact Architecture (ECA), die als technische Basis für das künftige Serienmodell dienen soll. Ziel ist es, maximale Funktionalität auf möglichst kleiner Fläche zu realisieren und damit insbesondere den Anforderungen moderner Städte gerecht zu werden.

Die Plattform wurde vollständig von smart entwickelt und fokussiert auf ein zentrales Prinzip: minimale Außenmaße bei gleichzeitig effizienter Nutzung des Innenraums. Durch die kompakte Anordnung der Antriebskomponenten entsteht im Fahrzeug trotz kleiner Dimensionen ein vergleichsweise großzügiges Raumangebot für zwei Personen samt Gepäck.

Neu interpretiertes Innenraumkonzept

Parallel dazu setzt smart, auch laut Österreich-CEO Sarah Lamboj, auf ein neu interpretiertes Innenraumkonzept. Eine durchgehende Sitzbank und ein S‑förmig gestaltetes Cockpit sollen die klassische Trennung von Fahrer und Beifahrer auflösen und ein offenes Raumgefühl schaffen. Der Ansatz verbindet funktionale Gestaltung mit einem klaren Designprinzip, bei dem technische Lösungen bewusst Teil der Formensprache werden.

smart #2 mit gut 300 Kilometer laut WLTP

Technisch ist die ECA-Plattform auf hohe Effizienz und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Vorgesehen ist eine Batteriekapazität von rund 35,7 kWh sowie eine angestrebte Reichweite von etwa 300 Kilometern nach WLTP. Gleichzeitig soll eine Schnellladefunktion das Aufladen von 10 auf 80 Prozent in weniger als 20 Minuten ermöglichen. Diese Werte befinden sich derzeit noch im Homologationsprozess.

6,95 Meter Wendekreis

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Fahrdynamik. Mit einem Wendekreis von nur 6,95 Metern und einer speziellen Fahrwerkskonstruktion soll das Fahrzeug besonders agil sein und damit gerade im dichten Stadtverkehr Vorteile bieten. Gleichzeitig positioniert smart die Plattform nicht ausschließlich als Stadtauto, sondern als flexible Lösung für unterschiedliche Einsatzbereiche im Alltag.

Auch beim Thema Sicherheit greift der chinesische Autokonzern auf bekannte Konzepte zurück und entwickelt diese weiter. Die sogenannte Tridion-Zelle, ein zentrales Element früherer smart-Modelle, soll in überarbeiteter Form für einen hohen Insassenschutz sorgen und damit zeigen, dass Sicherheitsstandards unabhängig von der Fahrzeuggröße umsetzbar sind.

Ganzheitlicher Ansatz von smart

Insgesamt verfolgt der Hersteller, der unter anderem den #5 im Portfolio hat, mit dem Concept #2 einen ganzheitlichen Ansatz: Kompaktheit, elektrische Antriebe, effiziente Raumnutzung und Design werden gezielt miteinander verknüpft. Die Studie liefert damit einen Ausblick darauf, wie sich urbane Mobilität in Zukunft weiterentwickeln könnte.

Fotos: smart