Mit der Inbetriebnahme eines neuen High-Power-Charging-Ladeparks in Altlengbach baut Smatrics EnBW die Schnellladeinfrastruktur in Niederösterreich weiter aus. Der Standort liegt unmittelbar nahe der Westautobahn A1 und schließt nach Unternehmensangaben eine bisher bestehende Lücke im Ladenetz zwischen Wien und St. Pölten.
Wie viele Ladepunkte gibt es in Altlengbach?
Der neue Ladepark verfügt in der ersten Ausbaustufe über zwölf Ultraschnellladepunkte. Eine spätere Erweiterung auf insgesamt 20 Ladepunkte ist bereits vorgesehen. Die High-Power-Charger erreichen eine Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt. Abhängig vom Fahrzeugmodell können E-Autofahrer dadurch innerhalb von etwa 15 Minuten Energie für bis zu 400 Kilometer zusätzliche Reichweite laden.
Gibt es zusätzliche Serviceangebote?
Neben der Ladeinfrastruktur setzt der Betreiber auch auf zusätzliche Serviceangebote. Der gesamte Ladebereich ist überdacht, mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und videoüberwacht. Während des Ladevorgangs stehen unter anderem Getränke- und Snackautomaten, Sitzgelegenheiten sowie eine WC-Anlage zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Staubsauger, ein Reifendruckprüfgerät und einen Mattenklopfer. Weitere Nahversorgungsmöglichkeiten befinden sich in Gehweite des Standorts.
Was bedeutet der Standort für die Region?
Für die Region bedeutet die Investition eine weitere Stärkung der Verkehrsinfrastruktur entlang einer der wichtigsten Ost-West-Verbindungen Österreichs. Bürgermeisterin Irmgard Schibich bezeichnete den Ladepark als zentralen Mobilitätsstandort, von dem sowohl Reisende als auch die Bevölkerung in der Region profitieren sollen.
Mit mehr als 52.000 zugelassenen Elektro-PKW ist Niederösterreich das Bundesland mit dem größten E-Auto-Bestand Österreichs. Gleichzeitig stehen dort über 8.600 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung, davon rund 300 im Bezirk St. Pölten. Smatrics EnBW betreibt österreichweit bereits mehr als 800 Ultraschnellladepunkte an rund 130 Standorten und setzt seinen Ausbaukurs auch 2026 fort. Nach Unternehmensangaben sollen noch heuer weitere 250 Schnellladepunkte entstehen. Sämtliche Standorte werden mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben.
Foto: Smatrics



