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Autowissen

ISOFIX

ISOFIX ist ein international genormtes Befestigungssystem für Kindersitze in PKW. Es wurde entwickelt, um die Montage von Kindersitzen zu vereinfachen und typische Einbaufehler zu reduzieren. Grundlage ist die Norm ISO 13216, die einheitliche Verankerungspunkte im Fahrzeug definiert.
Das System besteht aus zwei fest mit der Fahrzeugkarosserie verbundenen Metallbügeln, die sich meist zwischen Sitzfläche und Rückenlehne der Rücksitze befinden. Der Kindersitz verfügt über passende Rastarme, die direkt in diese Verankerungen eingeklickt werden. Dadurch entsteht eine stabile Verbindung zwischen Kindersitz und Fahrzeugstruktur, ohne dass der Sicherheitsgurt zur Befestigung des Sitzes verwendet werden muss.
Für zusätzliche Sicherheit kommt je nach Kindersitz ein sogenannter Top-Tether-Gurt oder ein Stützfuß zum Einsatz. Diese dritte Abstützung verhindert, dass sich der Kindersitz bei einem Unfall oder einer starken Bremsung nach vorne bewegt oder kippt.
Zu den wichtigsten Vorteilen von ISOFIX zählen die einfache Handhabung, die hohe Stabilität und die geringere Gefahr von Montagefehlern im Vergleich zu gurtbefestigten Kindersitzen. Aus diesem Grund ist das System heute in den meisten neueren PKW serienmäßig vorhanden. Die Verankerungspunkte sind normiert, wodurch ISOFIX-kompatible Kindersitze in vielen Fahrzeugen verwendet werden können. Dennoch sollten Fahrzeug- und Kindersitzherstellerangaben zur Kompatibilität stets geprüft werden