Ein Supersportwagen ist eine besonders leistungsstarke und exklusive Unterkategorie des Sportwagens. Eine weltweit einheitliche Definition gibt es zwar nicht, allgemein werden darunter Fahrzeuge verstanden, die hinsichtlich Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Fahrdynamik und Technologie deutlich über dem Niveau herkömmlicher Sportwagen liegen. Typische Merkmale sind leistungsstarke Motoren, eine aerodynamisch optimierte Karosserie, Leichtbauweise, modernste Technik sowie ein hoher Anschaffungs- und Unterhaltspreis. Zudem werden Supersportwagen häufig in vergleichsweise kleinen Stückzahlen produziert.
Ziel eines Supersportwagens ist es, das technisch Machbare seiner Zeit auf die Straße zu bringen. Viele Modelle beschleunigen in weniger als vier Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichen Höchstgeschwindigkeiten von deutlich mehr als 300 km/h. Zu den aktuell auch in Österreich erhältlichen Vertretern dieser Fahrzeugklasse zählen etwa der Ferrari 296 GTB, der Lamborghini Temerario sowie der McLaren 750S. Sie kombinieren hohe Motorleistungen mit aufwendiger Aerodynamik, Leichtbau und teilweise elektrifizierten Antriebskonzepten.
Vom Hypercar unterscheidet sich der Supersportwagen vor allem durch den Grad der Exklusivität und der technischen Extremposition. Hypercars gelten als die Leistungsspitze innerhalb des Segments. Sie verfügen oft über mehr als 1.000 PS, werden in sehr kleinen Stückzahlen gefertigt, setzen besonders innovative Technologien ein und kosten häufig mehrere Millionen Euro. Modelle wie der Bugatti Chiron, der Koenigsegg Jesko oder der Aston Martin Valkyrie werden daher meist als Hypercars eingestuft. Vereinfacht gesagt: Jedes Hypercar ist ein Supersportwagen, aber nicht jeder Supersportwagen ist ein Hypercar.